Bibel-Erlebnis-Impuls der Woche
Bibel-Erlebnis-Impuls
Donnerstag, 5. April 2012 - 10:31 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Osterzeit 2012
Ostern - Hochfest der Auferstehung des Herrn
8. April 2012
aus Exodus 14, 15 - 15, 1
Mose streckte seine Hand über das Meer aus,
und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort.
Er ließ das Meer austrocknen, und das Wasser spaltete sich.
Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein,
Während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
…..................................................................................................................
Das Christentum ist keine Religion, die eine Weltflucht propagiert,
sie ist nicht esoterisch, sondern setzt sich ein in der Welt.
Der christliche Glaube ist keine Privatsache,
sondern Mitarbeit am Reich Gottes.
Da kann es schon mal sein, dass wir entmutigt werden.
Die Nöte der Welt drohen uns wie eine Welle zu überfluten.
Ob im Großen:
der Klimawandel, Aids und Hunger.
Ob in unserem Umfeld: Mobbing, Arbeitslosigkeit, Allergien oder vieles mehr.
Tun wir unser Möglichstes dagegen.
Bauen wir am Reich Gottes mit.
Aber lassen wir uns nicht überschütten.
Lassen wir Gott, der uns heute an Ostern befreit hat,
durch das Meer der Sorgen und Nöte vorangehen.
Bauen wir diese Woche auf Gott, der auch dieses Meer spaltet,
damit wir durch unsere Zeit gehen können,
ohne von ihr überflutet zu werden,
und noch Kraft haben, Gottes Liebe zu wirken.
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2. Sonntag der Osterzeit
15.04.2012
aus Apostelgeschichte 4, 32 - 35
Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.
Keiner nannte etwas von dem, was er hatte sein Eigentum,
sondern sie hatten alles gemeinsam.
…..........................................................................................
Wie stehen wir zu unserem Besitz?
Was können wir diese Woche teilen?
Wem könnten wir Anteil an unserem Besitz geben?
Wie können wir unseren Besitz in die Kirchengemeinde einbringen?
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3. Sonntag der Osterzeit
22.04.2012
aus Psalm 4
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
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Schreiben wir diese Woche jeden Abend auf,
welche Freude wir erfahren haben,
die nicht von materiellen Dingen kommt.
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4. Sonntag der Osterzeit
29.04.2012
Psalm 23
Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
Er läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.
…...........................................................................................................
Lernen wir diesen Psalm auswendig,
wenn wir ihn nicht schon kennen.
Gönnen wir uns täglich Ruhepausen,
in denen wir diesen Psalm ganz langsam wiederholen
und uns fallen lassen.
Dies kann unsere Oase im Stress sein.
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5. Sonntag der Osterzeit
06.05.2012
aus 1 Johannesbrief 3,18 - 24
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt -
Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
….........................................................................................................
Erforschen wir, ob es noch etwas gibt,
was wir uns nicht verzeihen.
Ob unser Herz uns verurteilt.
Machen wir uns an einem äußeren Zeichen deutlich,
dass Gott größer ist;
- dass er uns verzeiht.
Dies kann (wenn noch nicht geschehen) eine Osterbeichte sein,
oder vielleicht das bewusste verbrennen eines Zettels mit unserer Schuld.
Machen wir uns frei,
um mit neuer Energie
als Erlöste zu leben.
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Christi Himmelfahrt
17.05.2012
aus Epheser 4,1 - 13
Seid demütig,
friedfertig,
und geduldig,
ertragt einander in Liebe,
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren
durch den Frieden, der euch zusammenhält.
…................................................................................................................
Aus dieser Aufzählung möchte ich für Christi Himmelfahrt
die Geduld hervorheben.
9 Tage mussten die Jünger in Geduld ausharren,
bis sie durch den Heiligen Geist wussten, was als nächstes zu tun ist.
Wir sind es gewohnt alles gleich zu bekommen.
Eine Bestellung darf nicht lange auf sich warten lassen
und ein Brief (E-mail) sollte sofort beantwortet werden.
Dadurch werden wir aber auch immer gehetzter.
Wir können uns innerlich gar nicht mehr auf das Kommende einstellen.
Denken wir uns diese Woche jeden Tag eine Geduldsübung aus:
z.B.: Bei Wegen, die weniger als 30 Minuten Fußweg erfordern,
lassen wir Auto und Rad stehen.
Stellen wir uns mal an die lange Schlange an.
Planen wir mal ein einfaches Freizeiterlebnis, wie Buch lesen, Spiel spielen, Film schauen,
mehrere Tage im voraus.
Bereiten wir uns auf das Kommen des Heiligen Geistes an Pfingsten vor.
Wir werden dann Gelassener werden
und bewusster leben.
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Pfingsten
27. Mai 2012
aus Galater 5, 16 - 25
Die Frucht des Geistes aber ist
Liebe,
Freude,
Friede,
Geduld,
Freundlichkeit,
Güte,
Treue,
Sanftmut
und Selbstbeherrschung.
…..............................................................................................
Wir empfangen an Pfingsten den selben Heiligen Geist,
den die Apostel empfangen haben,
um aus einer kleinen Gruppe von Anhängern Jesu,
eine unübersehbar große Zahl von Christen zu machen,
die ihr Leben durch den Glauben an den lebendigen Gott bereichert haben,
und eine neue Freiheit erleben dürfen.
Wir sind nicht weniger würdig oder ausersehen, als die Apostel damals.
Vertrauen wir auf diesen Geist.
Lassen wir uns leiten von dieser unendlichen Kraft.
Von der Liebe des allmächtigen Gottes.
Das hört sich dick aufgetragen an,
aber dies kann gar nicht so übertrieben formuliert werden, wie es ist.
Bleiben wir im Gebet, um den Heiligen Geist.
Hören wir auf Ihn.
Vertrauen wir Ihm.
Lassen wir Ihn durch uns wirken.
Wie können wir aber den Heiligen Geist, von unserem eigenen Vogel unterscheiden?
An den Früchten werden wir es erkennen:
Angst,
Intoleranz,
Druck
und Bitterkeit gehören zum Beispiel nicht zu den Früchten.
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Dreifaltigkeitssonntag
3. Juni 2006
aus Matthäus 28,16 - 20
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen:
Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
Darum geht zu allen Völkern,
und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.
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Wir leben nicht für uns allein.
Wir haben Liebe empfangen, um sie weiterzugeben.
Der Auftrag, die Botschaft der bedingungslosen Liebe
und der Freiheit, zu unseren Mitmenschen zu bringen,
gilt an uns heute, genauso wie an die Jünger damals.
Wir sollten nicht klagen, dass heute in unserem Land weniger Menschen in die Kirche gehen,
sondern wir sollten darauf vertrauen,
dass wir selbst etwas daran ändern können!
Warum wird die Botschaft Jesu so oft missverstanden?
Warum empfinden viele Mitmenschen, andere Lehren als ansprechender?
Unser Leben sollte die Antwort sein.
Wie können wir zeitgemäß nach unseren Möglichkeit Jesus weitergeben.
Nun wird es ernst:
Pfingsten haben wir die Kraft empfangen,
nun soll sich zeigen, ob wir es ernst meinen mit unserem christlichen Glauben?
Wie wichtig ist er uns?
Was können wir konkret diese Woche tun,
um unseren Mitmenschen diese Botschaft weiterzugeben?
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Donnerstag, 23. Februar 2012 - 19:19 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls für die Fastenzeit
A U T O F A S T E N
Wie in jeder Fastenzeit
rufen auch diesmal die Kirchen zum Autofasten auf.
Tun wir uns und unseren Mitmenschen
vor allem unseren Kindern
etwas Gutes,
und lassen wir in dieser Fastenzeit
die Stinkekiste in der Garage,
wenn wir nicht zwingend darauf angewiesen sind.
Machen wir uns wieder bewusst,
dass wir mit jeder unnötigen Autofahrt
unseren Mitmenschen großen Schaden zufügen.
Vielleicht können wir ja nach der Fastenzeit feststellen,
dass auch wir zu den Glücklichen gehören,
die gar nicht auf eine Stinkekiste angewiesen sind.
Hier der Link zur der Aktion mit Texten für Gottesdienste:: -Autofasten
https://www.facebook.com/Aktion.Autofasten
Eine weiter empfehlenswerte Seite: -Autofrei leben!
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1. Fastensonntag
26. 02. 2012
aus Genesis/1.Mose 9,8-15:
Meinen Bogen setze ich in die Wolken;
Er soll ein Bundeszeichen sein,
Zwischen mir und der Erde.
Woran denken wir, wenn wir einen Regenbogen betrachten?
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Lassen wir es unser Knoten im Taschentuch sein,
unsere Eselsbrücke, die uns immer wieder an den Bund Gottes mit uns erinnert.
Gottes Licht kann auch unsere Tränen
in viele Farben brechen.
Der Regen sieht anders aus, wenn Gottes Licht darauf trifft.
Nutzen wir den Beginn der Fastenzeit, uns weitere Eselsbrücken zu suchen -
weitere Knoten im Taschentuch.
Was kann uns diese Woche an Gottes Liebe erinnern?
Vielleicht das Wasser in der Dusche
an seine Vergebung?
Vielleicht unser Bild im Spiegel
an seine Bedingungslose Liebe?
Vielleicht der Kaffee am Morgen,
an seine Auferstehung?
Suchen wir unsere Eselsbrücke zu Gott!
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2. Fastensonntag
04.03.2012
aus Genesis/1.Mose 22, 1-2.9.10-13.15-18:
Schon streckte Abraham seine Hand aus
Und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.
Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu
Abraham, Abraham!
Er antwortete: Hier bin ich.
Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus,
Und tu ihm nichts zuleide!
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Wenn ich meinen Sohn anschaue
ist mir der Gedanke unerträglich,
ihn als Opfer zu schlachten.
Doch in der Zeit Abrahams gab es viele Religionen
in denen Menschenopfer üblich waren.
Mit diesem Ereignis möchte Gott deutlich machen:
Ich bin anders, als die Götter der umliegenden Völker.
Ich möchte nicht, dass du deinen Sohn opferst.
Ich weiß auch so, dass du mich fürchtest.
So gab es in Israel nur Tieropfer.
Jesus geht noch viel weiter:
Er will kein Opfer von uns,
er opfert sich selbst.
Darum geht es in der christlichen Fastenzeit
nicht um einen Verzicht v o n etwas,
um Gott gnädig zu stimmen,
sondern um einen Verzicht f ü r etwas,
um frei zu sein, sich ganz auf Gott einzulassen,
der sich für uns geopfert hat.
Auf was sollten wir diese Woche verzichten,
um unser Herz frei zu haben
für Gott?
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3. Fastensonntag
11.März. 2012
Exodus / 2. Mose 20, 1- 17
Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat,
aus dem Sklavenhaus.
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Wenn wir heute etwas über Gebote hören,
verbinden wir damit oft den drohenden Zeigefinger,
oder wir meinen es handelt sich bei den Geboten Gottes um Gesetze.
Wenn wir diese Gesetze übertreten, werden wir bestraft, wenn wir erwischt werden.
Gottes Gebote sind Angebote.
Es sind Weisungen, die den Menschen nicht einschränken, sondern die Freiheit geben.
Weisungen, die uns vor der Willkür anderer bewahren.
Weisungen die uns aus dem Sklavenhaus führen.
Jesus sagt, dass wir nicht für die Gebote da sind,
sondern die Gebote sind für uns da.
Die Hebräische Befehlsform für "Du sollst nicht..." enthält eine Zukunftsform.
"Du wirst nicht..." könnten wir auch lesen, oder "Du hast es nicht nötig".
Wenn wir uns nicht nach den Geboten richten, bestrafen wir uns selbst und andere.
Nehmen wir uns diese Woche bewusst die 10 Gebote als Richtlinie
und überlegen, was sie für uns heute bedeuten.
Hier eine Übersetzungsinterpretation, die uns vielleicht einen Aspekt der Gebote deutlich macht:
Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich befreit hat.
Du brauchst keine anderen Götter neben mir.
Ich bin mehr als Du Dir vorstellen kannst, mach dir kein festes Bild von mir.
Du brauchst Dich nicht an Dinge zu klammern, wie Geld, Idole, Autos um eine Sicherheit zu haben.
Baue nur allein auf mich,
wenn du auf meine Weisung achtest, wirst Du tausendmal mehr Glück erfahren,
als das Unglück derer ist, die meine Weisung nicht beachten.
Benutze meinen Namen niemals, um Dein Unrecht oder deine politischen Ziele zu rechtfertigen,
sonst wirst Du Dein Ziel verfehlen.
Vergiss nicht, Dich Sonntags auszuruhen und gönn auch anderen diese Ruhe,
denn es gibt wichtigeres als Arbeit und Leistung.
Gott selbst hat geruht, darum ist es etwas göttliches, wenn Du Dir Erholung gönnst
und in Dankbarkeit vor Gott Dein Leben genießt.
Du wirst Deinen Vater und Deine Mutter mit Respekt behandeln.
Du hast es nicht mehr nötig anderen zu schaden.
Du wirst es nicht mehr nötig haben, Dein Glück außerhalb deiner Ehe zu suchen.
Du wirst es nicht mehr nötig haben, auf Kosten anderer zu leben,
oder die Rohstoffe der Erde auf Kosten der nächsten Generation zu verschwenden.
Du hast es nicht mehr nötig, Dich raus zu reden oder die Wahrheit zu verdrehen
und schlecht über andere zu reden.
Sei nicht neidisch auf andere, denn Du hast überhaupt nichts davon.
Bitte lesen Sie auch (wie immer) den Originaltext im Zusammenhang.
Meine Interpretation ist sicher nicht falsch, aber zu wenig.
Es gibt viel mehr konkrete Weisungen für Ihr Leben, die Ihre persönliche Situation betreffen
und Sie befreien werden.
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4. Fastensonntag (Laetare - Freut Euch)
18. März 2006
aus Epheser 2, 4 – 10:
Denn aus Gnade seid Ihr durch den Glauben gerettet,
nicht aus eigener Kraft
- Gott hat es geschenkt -,
nicht aufgrund eurer Werke,
damit keiner sich rühmen kann.
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Halbzeit für die Fastenzeit.
Zeit um noch mal daran zu erinnern, worum es eigentlich geht beim Fasten:
"Freut Euch!" - So heißt dieser Sonntag.
In den Katholischen Gottesdiensten wird heute daran erinnert,
dass nicht unsere Werke, unsere Leistung - auch nicht unser Fasten uns befreit
sondern es ist Gnade, ein Geschenk Gottes.
Wir können uns den Himmel nicht verdienen.
Dies anzunehmen ist für uns in einer Leistungsgesellschaft gar nicht leicht.
Wir denken oft, wir wären das, was wir arbeiten.
Wir sagen: Ich BIN Bäcker, Firmenchef, Lehrer... Bauchredner...
oder sogar: Ich BIN Arbeitslos.
Damit sagen wir, unser Wesen hänge von unserem Tun ab,
oder sogar von der fehlenden Möglichkeit etwas zu Tun.
Gern übertragen wir dies auch auf den Glauben
und wollen selbst mit unserem Fasten, unserem Beten noch etwas leisten.
Nutzen wir diese Woche auch Raum für das Nichts-Tun, Nichts-Leisten zu haben.
Nehmen wir Gottes Gnade einfach an.
Fasten wir sogar vom Fasten.
Genießen wir nur unser Sein.
Wenn nötig, tragen wir uns in den Terminkalender leere Zeiten ein,
nur zum Sein.
Aber bitte ohne Druck und ohne den Versuch diesen Vorsatz meisterlich durchzuführen ;-)
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5. Fastensonntag
25. März 2012
aus Jeremia 31, 31 – 34:
Ich lege mein Gesetz in sie hinein
und schreibe es auf ihr Herz.
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Nutzen wir diese Woche, um unser Herz zu trainieren.
Gottes Gesetz besteht nicht aus Buchstaben,
sondern es ist unser im Glauben
und durch unsere Beziehung zu Jesus
geprägtes Gewissen.
Gottes Gesetz ist lebendig.
Üben wir auf unser Herz zu hören.
Entscheidungen, auch die ganz kleinen, mit unserem Herz zu treffen.
Der Verstand sollte nicht ausgeschaltet sein,
aber er sollte dem Herzen dienen
und nicht herrschen.
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Palmsonntag
1. April 2012
aus Markus 11,1 – 10:
Jesus sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt;
gleich wenn ihr hineinkommt, werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden,
auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat.
Bindet ihn los, und bringt ihn her!
Und wenn jemand zu euch sagt: was tut ihr ?
dann antwortet: Der Herr braucht ihn.
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Vielleicht sagen wir manchmal zu uns selbst: Ich Esel!
Sicher kommen wir uns oft auch sehr unnütz vor in der Welt.
Was können wir schon tun? Was können wir verändern?
Es wäre doch alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Heute am Palmsonntag braucht Jesus einen Esel.
Wenn sogar ein Esel wichtig ist für unseren Erlöser,
dann sind wir das sicher auch.
Wer weiß, wie wichtig dieser Esel für die Weltgeschichte war?
Ohne ihn hätten wohl mancher Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem gar nicht gesehen.
So aber konnte er ihr Leben verändern
und vielleicht jemanden verändern, der die Welt verändert.
Jesus braucht uns.
Ob wir ein Esel sind, oder ein Heiliger.
Dienen wir ihm auf unsere Weise mit unserer Kraft
in dieser Woche unserer Erlösung
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Samstag, 4. Februar 2012 - 10:24 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Februar
5. Sonntag im Jahreskreis
05.02.2012
aus Markus 1,29-39
Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett.
Sie sprachem mit Jesus über sie, und er ging zu ihr,
faßte sie an der Hand und richtete sie auf.
Da wich das Fieber von ihr,
und sie sorgte für sie.
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Die Schwiegermutter des Simon wird bedingungslos geheilt. Keine guten Taten waren der Grund, nicht mal ihr Glaube war eine Bedingung. Die Tat folgt danach.
Nicht um sich Heilung oder den Himmel zu verdienen, sondern aus Dankbarkeit.
Wir Christen wollen das Gute nicht tun, damit Gott uns liebt - sondern weil er uns liebt.
Bei uns ist nicht der Sabbat, der 7.Tag, der Ruhetag (als Belohnung für die Arbeit), sondern der Sonntag, der 1. Tag, (als Geschenk und Grund unserer Arbeit)
Denken wir diese Woche an mindestens 3 Geschenke die Gott uns letzte Woche gemacht hat, und schenken aus Dankbarkeit 3x unsere Zeit und unsere Gaben an andere weiter.
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6. Sonntag im Jahreskreis
12.02.2012
aus Markus 1,40-45
Jesus hatte Mitleid mit ihm (dem Aussätzigen),
er streckte die Hand aus,
berührte ihn
und sagte: Ich will es -
werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz,
und der Mann war rein.
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Die Aussätzigen von heute sind die Randgruppen
und die Menschen mit denen niemand etwas zu tun haben will.
Vielleicht Landstreicher,beruflich Gescheiterte,
Behinderte, Alte, Sonderlinge und viele mehr.
Der erste Schritt auf sie zu ist „Mitleid“ - im Wortsinn.
Nichts herablassendes, sondern das Einfühlungsvermögen,
das Leid anderer mit zu fühlen, die Welt aus ihren Augen zu sehen.
Dann der Mut die Hand aus zu strecken – Sie zu berühren,
ohne daran zu denken: Was werden andere sagen? Die werfen mich noch mit denen in einen Topf!
Als Nächstes - der Wille: Ja ich will – für mich bist du kein Aussätziger!
Überlegen wir, wen wir diese Woche „berühren“ möchten,
vor denen wir uns immer gescheut haben.
Gehen wir auf diesen Menschen zu und wir werden sicher selbst beschenkt.
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7. Sonntag im Jahreskreis
19.02.2012
aus Jesaja 43,18-19.21-22.24b-25
So spricht der Herr:
Denkt nicht mehr an das, was früher war;
auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
Seht her, nun mache ich etwas Neues.
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Bei Gott haben wir immer die Chance völlig neu anzufangen. Nehmen wir diese Woche als einen Neustart.
Verwundern wir unsere Mitmenschen und richten unseren Blick nach vorn. Zerstören wir die Vorurteile die andere von uns haben und beginnen etwas Neues.
Damit geben wir auch Gott die Chance ganz Neues in unserem Leben zu wirken!
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Donnerstag, 19. Januar 2012 - 10:46 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Januar
2. Sonntag im Jahreskreis
15.01.2012
aus 1. Samuel 3,3b-10.19:
Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen!
Wenn er dich wieder ruft, dann antworte:
Rede, Herr; denn dein Diener hört.
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Oftmals meinen wir beten sei: „Reden mit Gott“.
Wir plappern Gott oft voll wie die Heiden, die meinen sie müssten viele Worte machen um erhört zu werden.
Doch Jesus sagt uns in der Bergpredigt, dass Gott weiß was wir brauchen
noch ehe wir ihn bitten.
Es kann gut und befreiend sein, Gott unser Herz auszuschütten.
In erster Linie bedeutet beten, aber: „Hören auf Gott“.
Spricht denn Gott noch zu uns, wie damals in biblischen Zeiten?
Er spricht zu uns, durch sein Wort der Bibel, durch die Nöte unserer Mitmenschen
und durch unser Gewissen, dass wir an Gott ausrichten.
Nutzen wir diese Woche, um uns im Hören auf Gottes Wort zu üben.
Lassen wir sein Wort in unsere Seele fallen.
Ersticken wir es nicht gleich mit unseren Kommentaren.
Hören wir in uns hinein:
Was würde Gott uns heute sagen?
Was ist sein Wille für uns?
Stellen wir uns richtig vor, er würde zu uns sprechen.
Wenn wir mit seinem Wort vertraut sind,
wissen wir sehr gut, wann wir uns selbst betrügen,
und was Gott von uns will.
Rede Herr, Dein Diener hört!
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3. Sonntag im Jahreskreis
22.01.2012
aus Jona 3,1-5.10:
Das Wort des Herrn erging an Jona:
Mach dich auf den Weg,
und geh nach Ninive, in die große Stadt,
und droh ihr alles an, was ich dir sagen werde.
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Setzen wir diese Woche alle unsere Kreativität und Fähigkeiten ein,
auf Unrecht in unserer Umgebung aufmerksam zu machen.
Sei es am Arbeitsplatz, dass wir für Ausgenutzte unsere Stimme erheben.
Sei es in unserer Stadt, dass wir auf die Armen und Alten aufmerksam machen.
Oder Global gesehen auf die Ausbeutung anderer Länder und der Natur.
Ein bisschen viel verlangt?
Nun, Jona war auch ein Mensch, der sich nichts zutraute,
und ein Typ der nicht so auf andere zugehen konnte.
Nach langem Zögern und Weigern fasste er aber Mut.
Und: Er war der einzige Prophet des Alten Testaments
der sofort sichtbaren Erfolg hatte!
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4. Sonntag im Jahreskreis
29.01.2012
aus Markus 1,21-28:
Da erschraken alle,
und einer fragte den anderen: Was hat das zu bedeuten?
Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet.
Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
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Markus verrät uns nicht, was Jesus verkündet hat,
sondern nur WIE er es verkündet hat.
Die Wirkung seiner Worte war gewaltig.
Mit unserer Mimik, Gestik und Betonung
sagen wir viel mehr aus als mit unseren Worten.
Auf der Theaterschule habe ich zunächst nicht gelernt,
in andere Rollen zu schlüpfen,
sondern mich selbst kennen zu lernen
und mich auszudrücken.
Nutzen wir diese Woche um uns zu beobachten:
Lernen wir uns kennen, und üben ruhig zunächst übertrieben
daheim im stillen Kämmerlein, mit unserer ganzen Person zu sprechen.
Dies wird uns helfen in unserer Beziehung zu unseren Mitmenschen,
und im Weitersagen der Botschaft Jesu.
Ruhen wir uns nicht darauf aus, dass wir inhaltlich viel zu sagen haben.
WIE wir diesen Inhalt vermitteln ist viel entscheidender dafür
was letztlich gehört und verstanden wird.
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Mittwoch, 30. November 2011 - 17:07 Uhr
Bibel-Erlebnis-Impuls Advent + Weihnachtszeit
1. Adventssonntag
27.11.2011
aus Markus 13,33-37
Was ich euch aber sage, das sage ich allen:
Seid wachsam!
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Ein Mönch, der gerade den Hof kehrte,
wurde gefragt, was er tun würde, wenn er in wenigen Stunden sterben müsste.
Er sagte: Weiterkehren!
Seien wir bereit und wachsam,
im Frieden mit uns und allen,
damit wir ganz bei der Sache sein können, die wir gerade tun.
Achten wir vor jeder neuen Aufgabe auf unseren Atem,
werden wir uns bewusst, dass wir leben und wach sind.
Machen wir uns bewusst, dass Gott jetzt bei uns ist.
Genießen wir jeden Augenblick.
Lassen wir uns nicht hetzen und den Augenblick verschlafen.
Seien wir wachsam in diesem Advent.
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Vor allem für katholische Christen, hier noch der Text für ein Lied zu Sankt Nikolaus:
(Nach der Melodie: Kündet allen in der Not)
Du bist nicht der Weihnachtsmann
und auch nicht aus Schoko-o-la-a-de!
Nein, du bist viel besser dran:
Wohnst bei Jesus in der Gna-a-de.
Drum Sankt Niklaus, bitt i-ich dich:
bet für mich!
Text: Patrick Martin
(Für nicht-gewerbliche Zwecke mit Quellenangabe: www.patrick-martin.de frei zur Verfügung.)
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2. Sonntag im Advent
04.12.2011
aus Jesaja 40,1-5.9-11
Steig auf einen hohen Berg, Zion,
du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem,
du Botin der Freude!
Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott.
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Jerusalem, Zion, dass sind wir!
Wir können auch unseren Namen eintragen.
Wir, die wir zu Gott gehören,
Wir sind Botin der Freude.
Wir haben den Auftrag, diese Freude zu verkünden.
Jetzt im Advent ist die richtige Zeit.
Die Menschen sehnen sich nach einer anderen Botschaft, als die des Konsums.
Weihnachten wurde den Menschen gestohlen.
Das Fest der Geburt des Erlösers in einem Stall,
wurde ersetzt von einer Erfindung des Coca Cola Konzerns: Dem Weihnachtsmann.
Die Gotteslästerung erreicht ihren Höhepunkt,
wenn in Nürnberg und anderswo
ein Mädchen im kitschigem Rauschgoldengel-Gewand
behauptet, es sei das Christkind
und als" Botschaft" verkündet:
"Kauft, kauft, kauft!"
Eine genaue Umkehr der christlichen Weihnachtsbotschaft,
des Gottes der für uns arm wurde,
um uns mit sich selbst zu beschenken.
Werden wir diese Woche zur Botin der Freude
und schenken das Weihnachtsfest zurück.
Überlegen wir jeden morgen, bei welcher Gelegenheit
wir wen beschenken wollen
mit der Botschaft der Freude
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3. Sonntag im Advent
11.12.2011
aus Jesaja 61,1-2a.10-11
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn.
Meine Seele soll jubeln über meinen Gott.
Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils,
er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit.
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Unsere Gesellschaft prägt uns.
Unsere Mitmenschen nach Leistung zu beurteilen,
haben wir angelegt wie eine 2. Haut.
Üben wir diese Woche bewusst, diese Werte mit den Werten Gottes zu vertauschen:
Jeder Mensch ist unabhängig von seiner Leistung unendlich wertvoll und ein Wunschkind Gottes.
Dies beginnt bei dem Menschen, den wir im Spiegel sehen,
und schließt Menschen in unserer näheren und weiteren Umgebung ein:
Vom hilflosen Kind im Mutterleib bis zum pflegebedürftigen alten Menschen.
Vom frommen getauften Christen, über Moslems,
Juden, Homosexuelle, Stadtstreicher, Atheisten
zum Multimillionär oder Superstar.
Hier der Impuls für diese Woche:
Legen wir abends bewusst beim Auskleiden
alle Vorurteile und falschen Werte ab, die wir heute übernommen haben.
Morgens beim Ankleiden,
legen wir bewusst die Gewänder des Heils an
und den Mantel der Gerechtigkeit.
Auf das uns Gottes Werte zur 2. Haut werden.
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4. Sonntag im Advent
18.12.2011
aus Lukas 1,26-38
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
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Maria hat leiblich zuerst erfahren dürfen,
was alle Christen geistlich erleben können:
Wenn wir entschieden "Ja" sagen zu Gott,
werden wir den Geist empfangen
und Jesus kommt in unser Herz.
Durch uns kann das Wort Fleisch werden.
Durch Maria ist Jesus zu uns Menschen gekommen.
Auch durch uns will Jesus zu den Menschen kommen.
Dies ist die schönste Vorbereitung auf Weihnachten:
- Sagen wir ein entschiedenes "Ja" zu Jesus!
(Genau wie Maria, sind uns natürlich auch Unsicherheit und Zweifel erlaubt.)
- Nehmen wir ihn in unser Herz auf.
- und geben ihn weiter an andere Menschen.
"Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du gesagt hast!"
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Das Hochfest der Geburt des Herrn
25.12.2011
aus Lukas 2,1-14
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
Weil in der Herberge kein Platz für sie war.
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"Na, das ist ein Weihnachten: Es geht alles schief!
Nur Hektik und Stress, von Gemütlichkeit keine Spur.
Es sollte schön und feierlich werden, im Kreis von Familie und Freunden.
Statt dessen weit weg in einem fremden Nest.
Alle Menschen sind so unfreundlich.
Engelschor und himmlische Herrlichkeit - von wegen!
Das ist bei anderen, aber nicht bei uns.
Und dann noch der Ärger mit den Steuerbehörden!
Dabei fehlt uns das Geld an allen Enden.
Es sollte eigentlich ein Tag der Freude sein,
aber was bleibt ist Einsamkeit, Kälte, Unfreundlichkeit und kein Zuhause."
Diese Gedanken müssen wohl vor 2000 Jahren,
Maria und Josef durch den Kopf gegangen sein!
Auch heute erleben viele gefühlsmäßig
nicht so viel von Weihnachtsstimmung, wie sie sich wünschten.
Es gibt nur einen Grund, warum es doch ein besonderer Tag ist:
Heute ist für Dich,...............(Namen einfügen)
dein Retter geboren,
der Messias, dein Herr!
Trennen wir uns dieses Weihnachten von unseren Erwartungen.
Erwartungen sind Phantasie-Blickwinkel, die die Sicht auf die Wirklichkeit in einen engen Rahmen pressen.
Wenn der Tag nicht unseren Erwartungen entspricht,
übersehen wir alle schönen Dinge, die außerhalb unseres Erwartungsrahmens liegen.
Erwarten wir nur, das was sicher ist.
Sicherer als der Tod und die Steuern.
Sicherer als das Amen in der Kirche:
Jesus wird da sein!
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Oktavtag von Weihnachten
01.01.2012
aus Numeri (5. Mose) 6,22-27
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil.
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Beginnen wir das neue Jahr mit Segen.
Wir sind von Gott gesegnet und berufen zu segnen.
Während früher noch häufig Weihwasserbecken an der Eingangstür waren
und die Eltern ihre Kinder segneten wenn sie außer Haus gingen,
hat heute der Segen kaum noch Platz in unserem Alltag.
Suchen wir nach neuen Formen und Anlässen Segen zu spenden.
Wenn ich nach meinen Shows Autogramme gebe,
frage ich nach dem Namen und schreibe „Gott segne Dich“ dazu.
Dabei denke ich an diese Person und bete still zu Gott, um den Segen.
Vielleicht finden Sie für Ihren Beruf ein ähnliches Ritual.
Ob sie den Segen über die Brötchen sprechen, die sie backen
und dabei an die Menschen denken, die sie essen werden.
Ob sie ein Email mit einem Stoßgebet wegschicken,
oder als Müllmann die Familie segnen, die Sie vom Müll befreien.
Suchen wir diese Woche nach einem Segensritual,
und füllen es mit Leben und Gebet.
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Erscheinung des Herrn
06.01.2012
aus Matthäus 2,1-12
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes
in Bethlehem in Judäa geboren worden war,
kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem.
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Da brechen Menschen auf,
verlassen ihre Heimat und nehmen einen weiten Weg auf sich,
um Jesus zu begegnen.
Heute sind wir so etwas nicht mehr gewohnt.
Wenn wir etwas wollen, bekommen wir es gleich.
Bestellungen müssen am nächsten Tag da sein.
Mails sind in Null-Zeit um die Welt geschickt.
Wenn wir irgendwo hin möchten,
setzen wir uns in den Zug, ins Auto oder ins Flugzeug.
Keine Reise darf länger als einen Tag dauern.
Selbst in den Gottesdienst gehen viele nicht mehr zu Fuß
sondern setzen sich in ein Auto,
obwohl sie weniger als 30 Minuten zu laufen hätten.
Entdecken wir die Gnade des Weges neu.
Wir werden viel intensiver leben,
wenn wir auf etwas zu gehen.
Denn Kopf frei haben, sich auf unser Ziel einzustimmen.
Nehmen wir uns vor diese Woche vieles zu Fuß zu machen auch bei schlechtem Wetter.
Nutzen wir den Weg um mit Gott zu gehen.
Um am Ziel, Gott zu begegnen.
Im Gottesdienst,
in unseren Mitmenschen
oder auch nur in einem Geschenk seiner Güte.
Wenn wir zum Beispiel zum Essen gehen,
Einkaufen gehen
oder ins Theater gehen.
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